Während für manche Karriere bedeutet, ein großes Team zu leiten, geht es für andere ganz einfach darum, den eigenen Job erfolgreich und mit Freude zu erledigen – unabhängig von der sogenannten Karriereleiter. Wir geben dir hilfreiche Tipps rund um Karriere, Familie und innovative Kreativtechniken für deine selbstbestimmte Karriere.

1. Work-Life-Balance finden

Besonders in Zeiten von Homeoffice und New Work ist es nicht immer einfach, zwischen Beruf und Familie ein Gleichgewicht zu finden und der doppelte Einsatz ist oft herausfordernd. Der Schlüssel liegt in erster Linie in einem effektiven Zeitmanagement. So kannst du als berufstätiger Familienmanager oder berufstätige Familienmanagerin mit Hilfe einer To-do-Liste für den nächsten Tag Aufgaben visualisieren, priorisieren und schnell einen Überblick gewinnen. Plane außerdem möglichst immer einen Zeitpuffer ein, um nicht unter Druck zu geraten, falls etwas dazwischenkommt.

Zu den schwierigsten aller Aufgaben zählt sicherlich, sich nicht schuldig zu fühlen, wenn entweder Familie oder Beruf zu kurz kommt. Erinnere dich immer wieder daran, dass du täglich dein Bestes gibst und auch nur ein Mensch bist! Das bedeutet, dass es absolut in Ordnung und wichtig ist, um Hilfe zu bitten.

2. Teamwork makes the dream work

Besonders in herausfordernden Zeiten ist die Teamarbeit ein wichtiger Faktor – egal ob im Beruf oder in der Familie. Es hilft, jemanden zu haben, der oder die dir den Rücken freihält. Das können die Kolleginnen und Kollegen sein, die dich bei schwierigen Themen unterstützen oder für dich einspringen, wenn du bei deiner Familie gebraucht wirst. Es kann aber auch die Familie sein, die zusammen mit anpackt, damit lästige Hausarbeiten schneller erledigt sind und ihr im Anschluss gemeinsam die freie Zeit genießen könnt. Vielleicht hält die Familie Zuhause auch mal allein die Stellung, während du notwendige Überstunden leistest.

3. Zeitmanagement

Sicherlich kennst du das Gefühl, dass jeder Tag zu wenig Stunden hat, um all die Aufgaben zu schaffen, die du gern schaffen würdest. Wie schön wäre es daher, wenn du nicht nur Zeit hättest, die wichtigen Dinge zu erledigen, sondern auch solche, die dir Spaß machen und dein Energielevel wieder auffüllen?

Dies kann dir mit dem richtigen Zeitmanagement gelingen. Dafür ist es empfehlenswert, erst einmal eine Ist-Analyse vorzunehmen, wofür du in einer normalen Woche alles Zeit aufwendest – angefangen bei der Arbeit, über Haushalt, Hobbys bis hin zu Verabredungen mit Familie oder Freunden. Wo wünschst du dir mehr Zeit? Und was nimmt deiner Meinung nach zu viel Zeit in Anspruch?

Nun geht es an deine konkrete Tages- oder Wochenplanung. Nimm dir täglich fünf bis zehn Minuten Zeit, um den nächsten Tag zu planen, oder etwas mehr, um an einem Tag in der Woche die gesamte Folgewoche zu planen. Vielleicht bietet sich dafür der Sonntagmorgen an, wenn du mit der gesamten Familie an einem Tisch sitzt und alle Familienmitglieder ihre Woche besprechen. Was liegt an? Was ist für andere wichtig? Möglicherweise nutzt du dies nicht nur zur Zeitplanung, sondern auch, um den Essenplan für die Woche festzulegen und Aufgaben untereinander zu verteilen. Wichtig ist dabei eine schriftliche Planung, da diese verbindlicher ist, du nichts vergisst und es deine „Festplatte“, also deinen Kopf, entlastet. Feste Pflichten wie die Arbeit sind dabei natürlich gesetzt, aber eventuell hast du hier noch Potenziale, um effizienter zu arbeiten, indem du dir feste Zeitslots setzt.

Nachdenklicher Mann mit Notizbuch, Smartphone und Stift

Mit der Zeitplanung geht zudem das Notieren und Priorisieren deiner To-dos einher. Was solltest du dringendst erledigen, was kann warten, was kann von einer anderen Person übernommen werden, wo benötigst du noch weitere Informationen usw.? Hier kann dir die A-, B-, C-, D-Kategorisierung weiterhelfen.

Geht es schließlich an die Umsetzung, hilft dir die vorherige Priorisierung zu entscheiden, mit welchen Aufgaben du starten sollest. Außerdem kann es effektiver sein, gleiche Aufgaben gebündelt zu erledigen. Du musst fünf E-Mails verschicken? Erledige diese direkt nacheinander. Das spart Zeit und reduziert Ablenkungen durch andere Aufgaben. Dabei kann es auch helfen, wenn du dir für die jeweiligen Zeitslots einen Timer stellst. Vergiss dabei aber auch die Pausen nicht. Denn ohne Pause lässt irgendwann deine Konzentration nach und du sind nicht mehr effizient oder machst schneller Fehler.

Zum Schluss gilt: dranbleiben! Überprüfe am Ende des Tages und/oder der Woche, welche Aufgaben du geschafft hast und welche noch offen sind. Welche haben sich eventuell auch von allein erledigt? Welche wandern in die nächste Planung? Welche würdest du nun anders priorisieren? Welche Methoden, Routinen und Arbeitsweise haben dir geholfen und welche nicht?

Am Ende bleibt dann nur noch, dass du dich belohnst und die hoffentlich frei gewordene Zeit genießt.

4. Grenzen überwinden

Sicher, die eigene Komfortzone ist schön und bietet Sicherheit. Doch wäre es nicht viel schöner, wenn du einfach einmal deinen Horizont erweitern, Neues entdecken und die Vielfältigkeit des Lebens genießen könntest? Damit du aus deiner Komfortzone ausbrechen kannst, gilt es zuerst, aus deinen Routinen auszubrechen. Es muss keine große Sache werden, aber vielleicht stehst du etwas früher auf und liest ein paar Minuten, nimmst einen anderen Weg zur Arbeit als sonst oder wählst beim Mittagessen bewusst nicht dein Lieblingsgericht. Mache dir zudem klar, was du erreichen willst und feiere deine Erfolge. Mache dir aber auch klar, was im schlimmsten Fall passieren könnte und wie du dann mit dieser Situation umgehen könntest, um vorbereitet zu sein. Außerdem kann es helfen, einmal an Momente zurückzudenken, in denen du außerhalb deiner Komfortzone warst. War es im Nachhinein wirklich so schlimm? Hast du dadurch sogar etwas gewonnen – Erfolge gefeiert, spannende Menschen kennengelernt, Erfahrungen gesammelt? Erinnere dich immer wieder an Positivereignisse. Letztendlich hilft aber nur der Sprung ins kalte Wasser. Vielleicht findest du jemanden, der dich unterstützt, denn die Komfortzone zu überwinden, fällt zu zweit oft leichter als allein.

5. Das Vision Board: Ziele visualisieren

Damit du deine gesetzten Ziele immer vor Augen hast, kann dir ein Vision Board helfen. Ähnlich wie bei einem Mood Board ist dies eine von dir zusammengestellte Collage aus Bildern, kraftvollen Stichworten und Affirmationen, die sich um deine persönlichen Ziele drehen. Das Vision Board soll dich motivieren und ist ganz einfach in drei Schritten erstellt:

  1. Sammele Ideen, was deine Ziele sind, und konkretisiere diese bestmöglich. Daraus ziehst du dir schließlich Schwerpunkte, die den Kern deines Vision Boards bilden.
  2. Visualisiere deine Ziele mit Stichworten, Merksätzen, Zitaten, Skizzen, Bilder, Fotos etc. Wichtig ist hierbei, dass du die Symbolfotos jederzeit mit dem jeweils verknüpften Gedanken assoziieren kannst oder deine Ziele so klar definiert sind, dass diese dich auch wirklich inspirieren und anspornen. Dabei kann dir die SMART-Methode helfen.
  3. Im letzten Schritt wird es kreativ: Bastele deine Zielcollage! Schnappe dir dafür eine stabile Unterlage wie eine große Pappe oder eine Pinnwand aus Kork. Nun gilt es, die Bilder, Worte und Texte kreativ anzuordnen. Hierbei gibt es kein Richtig und kein Falsch. Probiere ruhig ein wenig herum, welche Anordnung dir am besten gefällt und befestigen erst alles, wenn du zufrieden bist. Platzieren dein Vision Board anschließend dort, wo du es jeden Tag gut sehen kannst. Vielleicht fotografierst du es auch mit deinem Smartphone ab und hast es so immer bei dir, damit du dir deine Ziele auch unterwegs stets vor Augen führen kannst.
Frau bearbeitet Vision Board

6. Den beruflichen Neustart wagen

1.700 Stunden. So viel Zeit verbringen wir durchschnittlich jedes Jahr mit der Arbeit. Ganz schön viel Zeit. Sollten wir dann nicht unbedingt etwas tun, das uns erfüllt und glücklich macht? Natürlich! Wenn du diesen Job noch nicht für sich gefunden haben, du unzufrieden bist, aber nicht weißt, wo deine Reise hingehen soll, kann dir eine Selbstanalyse helfen. Durch diese setzt du dich ganz nüchtern mit deiner aktuellen Situation, deinen Wünschen aber auch Ängsten und Zweifeln auseinander – sowohl beruflich als auch privat. Stelle dir selbst dabei folgende Fragen:

  • Seit wann bin ich in meinem Job unzufrieden?
  • Welche Aufgaben machen mir überhaupt noch Spaß?
  • Was bedeutet Stress und Belastung für mich?
  • Wie geht es mir in meinem Privatleben?
  • Welche Auswirkungen hat mein Job auf mein Privatleben?
  • Was will ich im Leben beruflich und privat noch erreichen?
  • Wie soll mein Leben in 5, 10 und 30 Jahren aussehen?

Erlaube dir bei der letzten Frage zu träumen und groß zu denken. Nimm dir zudem für die Selbstanalyse genügend Zeit, sei ehrlich zu dir selbst und wage einen beruflichen Neustart! Vielleicht ja bei Swiss Life Select?

7. Traumjob finden – bei Swiss Life Select

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