Fünf Tipps für eine sichere Fahrt an nasskalten Herbsttagen

Glatte Straßen durch Laub, Nässe oder ersten Bodenfrost, schlechte Sichtverhältnisse durch Regen, Nebel und die früh beginnende Dämmerung: Besonders für Autofahrer hält der Herbst eine Vielzahl an Herausforderungen bereit. Mit Ihrem vorausschauenden Verhalten können Sie viel zu einem sicheren Miteinander im Straßenverkehr beitragen.

Der Herbst zeigt sich nicht immer nur von seiner goldenen Seite. Besonders für uns Autofahrer hält er eine Vielzahl an Herausforderungen bereit: glatte Straßen durch Laub, Nässe oder ersten Bodenfrost, schlechte Sichtverhältnisse durch Regen, Nebel und die früh beginnende Dämmerung. Mit Ihrem vorausschauenden Verhalten können Sie viel zu einem sicheren Miteinander im Straßenverkehr beitragen.

1. Bringen Sie Licht ins Dunkel

Sehen und gesehen werden: Die einwandfreie Beleuchtung Ihres Wagens ermöglicht Ihnen nicht nur eine gute Sicht an dunklen Herbsttagen, sondern bedeutet auch mehr Sicherheit im Verkehr. Damit dies so bleibt, achten Sie vor Fahrtantritt darauf, dass Ihre Scheinwerfergläser sauber und unbeschädigt sind.

Um andere Verkehrsteilnehmer durch zu hoch eingestellte Scheinwerfer nicht zu blenden, sollten Sie zudem regelmäßig die Einstellung dieser überprüfen lassen – insbesondere nach einem Lampenwechsel.

Und bei Nebel nicht vergessen: Sie dürfen die Nebelleuchte nur dann einschalten, wenn die Sichtweite weniger als 50 Meter beträgt.

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2. Sorgen Sie für gute Sicht

Besonders während der dunklen Jahreszeit sind saubere Front-, Heck- und Seitenscheiben für eine gute Sicht ein Muss. Alte Wischerblätter sollten Sie gegen neue austauschen, damit Schlieren Ihnen nicht die Sicht behindern.

Entfernen Sie regelmäßig heruntergekommenes Laub von Ihrem Auto, damit dieses nicht in den Belüftungsschacht vor der Frontscheibe gerät und schlimmstenfalls das Fahrzeuggebläse verstopft. Dies kann sich auf die Belüftung des Fahrzeugs im Innenraum auswirken und zum Beschlagen der Scheiben führen.

Wenn die Scheiben dennoch beschlagen, einfach den Gebläse- und Temperaturschalter auf die höchste Stufe drehen und den Luftstrom auf die Windschutzscheibe richten. Zur Beschleunigung sollten Sie die Klimaanlage aktivieren, da sie die einströmende Luft zusätzlich trocknet.

3. Schon um die richtige Bereifung gekümmert?

Seit dem 3. Dezember 2010 sind die M+S-Reifen („Matsch & Schnee“-Reifen) bei „winterlichen Wetterverhältnissen“ Pflicht. Ab 2018 reicht diese Kennzeichnung nicht mehr aus: Dann gilt bei Reifen, die ab dem 01.01.2018 hergestellt worden sind, nur noch das Zeichen mit dem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) als zulässig. Um nicht mit Sommerreifen von Eis- oder Reifglätte im Herbst überrascht zu werden, hilft Ihnen als Erinnerungsstütze für den Reifenwechsel die "O-bis-O-Regel", die auch vom ADAC empfohlen wird. Sie besagt, dass Sie vom Monat Oktober bis zum Wochenende nach Ostern mit einer wintertauglichen Bereifung unterwegs sein sollten.

Die Winterreifen sind nicht erst bei Frost von Vorteil. Sie sorgen bereits bei niedrigen Plustemperaturen für den nötigen Grip auf der Straße und somit für mehr Sicherheit. Ihr Geheimnis ist die weichere Gummibeschaffenheit, die optimal auf die feuchtkühlen Herbst- und Wintertage abgestimmt ist.

4. Bewusstes und vorausschauendes Fahren

Regen, Nebel, Wind und die früher eintretende Dämmerung – nur einige von vielen Herausforderungen, die der Herbst für Autofahrer mit sich bringt. Vorsicht auch vor nassem Laub und vor durch landwirtschaftliche Fahrzeuge hinterlassenen Lehm- und Erdklumpen: Verschmutze Straßen können die Fahrt schnell zu einer Rutschpartie werden lassen.

Umso wichtiger ist es, dass Sie die Geschwindigkeit der Witterung, der Tageszeit und den Straßenverhältnissen entsprechend anpassen. Wenn Sie langsamer fahren, haben Sie mehr Zeit, um zu reagieren oder bei Bedarf Ihr Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen – wenn Ihr Auto beispielsweise von einer Böe erfasst wurde. Vermeiden Sie zudem hektisches Lenken, achten Sie auf genügend Abstand zu Ihrem Vordermann und rechnen Sie in der Regel mit einem längeren Bremsweg.

5. Achtung Wild

Laut dem Deutschen Jagdverband (DJV) besteht im Herbst sowie durch die Zeitumstellung ein erhöhtes Wildunfall-Risiko.Fahren Sie umso vorsichtiger und mit reduzierter Geschwindigkeit entlang unübersichtlicher Wald- und Feldränder. Seien Sie besonders aufmerksam während der Morgen- und Abenddämmerung sowie bei Nachtfahrten und bei Nebel. Besondere Vorsicht ist bei durch Waldgebiete neu angelegten Straßen geboten, da sich das Wild in der Regel weiterhin auf seinen gewohnten Wegen bewegt.

Wenn Sie ein Wildtier am Straßenrand bemerken, sollten Sie kontrolliert bremsen, abblenden und hupen, um das Tier zur Flucht zu bewegen. Ist eine Kollision unvermeidbar, sehen Sie davon ab, riskant auszuweichen. Halten Sie stattdessen das Lenkrad gut fest und bremsen Sie. Ein hektisches Ausweichmanöver könnte schlimmstenfalls zu einem Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr oder mit einem Baum führen. Und behalten Sie stets im Hinterkopf, dass bei Wildtieren oft mit Nachzüglern gerechnet werden muss.

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Abschließender Tipp in eigener Sache: Denken Sie an die Kfz-Wechselfrist bis zum 30.11.2018. Es gibt viele Kfz-Tarife am Markt und die Preisunterschiede sind enorm. Doch welcher Tarif passt am besten zu Ihnen und Ihrem Fahrzeug? Lassen Sie uns darüber sprechen. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt! 

Bildnachweis Headergrafik: robertiez/iStock/Thinkstock
Fotos: © Thinkstock.com

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