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Jörn Roggenkamp - Swiss Life Select
Jörn Roggenkamp

Interview mit Jörn Roggenkamp

Seit März 2000

Nach dem Abitur 1986 habe ich eine Ausbildung zum Groß- u. Außenhandelskaufmann abgeschlossen (IHK Bremen). Im Anschluss an die Bundeswehrzeit habe ich für L'Oréal seit November 1989 über 10 Jahre lang die Marke La Roche-Posay in Norddeutschland aufgebaut und etabliert und als Pharmaberater (IHK-Abschluss in Friedberg) bei Dermatologen und Ophthalmologen gearbeitet sowie Apothekenschulungen durchgeführt.

Grundsätzlich zuerst einmal das Interesse für Menschen, Finanzen und insbesondere für Investmentanlagen. Die Freiheit und die Möglichkeit, aus einem riesigen Pool von Anbietern und Produkten bei gleichzeitig gigantischem Backoffice, umfangreicher Software und immer besseren Vergleichstools jeweils eine passende Lösung für Kunden / Mandanten zu suchen und zu finden. Große Abwechslung durch immer wieder neue individuelle persönliche Finanzstrategieerstellung.

Es gibt viele kuriose Begegnungen, manche sind spannend (wenn ein Neumandant eine Wohngebäudeabsicherung wünscht und dir dann sein abzusicherndes Gebäude mit Privatfahrstuhl zeigt, dich in die Privatgarage führt und dort eine Falltür öffnet und du dann zehn (!) Meter tief über eine steile Steintreppe in ein über 100 Meter langes Tunnelsystem unter Bremen geführt wirst), manche sind aufwühlend emotional (wenn du während eines Beratungsgesprächs dem einjährigen Säugling, der vor dir blau anläuft und kurz vorm Erstickungstod ist, ein Stück Apfel aus dem Rachen pulen musst und ihm dadurch das Leben rettest), manche sind sehr vertrauensvoll (wenn du als einer von nur zwei Personen erfährst, dass die Mandanten heimlich geheiratet haben, selbst deren Eltern davon nichts erfahren dürfen und du die Klappe über viele Jahre halten musst), manche sind vertrauensvoll und kurios (wenn die Lebensgefährtin Getränke aus der Küche holt und dir der Mann währenddessen von weiteren heimlich vorhandenen Geldern, die es anzulegen gilt, erzählt, von denen die Frau, die kurz danach wieder den Raum betritt, nichts wissen darf...), manche sind traurig (wenn der über Jahre gut betreute und bestens abgesicherte Mandant am Freitag heiratet und in der Nacht zu Sonntag stirbt und du dich danach für die Witwe um den gesamten finanziellen Kram kümmerst - wie bei jedem anderen Todesfall natürlich auch), manche sind traurig und besonders kurios (wenn du eine Risiko-LV beantragt hast und, bevor der Vertrag überhaupt angelaufen ist, der Mandant auf bis heute ungeklärte Weise auf der Arbeit brutal ums Leben kommt) und manche sind schön (wenn die Mandanten im Lotto gewonnen haben und du einen Teil des Geldes anlegen darfst). Die Bandbreite in diesem Beruf ist einfach irre groß, und genau das macht meine Arbeit so abwechslungsreich und spannend. Am Ende des Tages sind wir immer auch ein Stück Psychotherapeut und begleiten unsere Mandanten lebenslang. Finanziell abgesichert im Leben ankommen ist ein Teil der Reise, der persönliche Ansprechpartner vor Ort ist der andere Teil.

Auf ein sehr persönliches Kennenlerngespräch. Vertrauensvoll und ehrlich, keine falschen Versprechungen. Offenheit und Ehrlichkeit erwarte ich jedoch auch von meinen Mandanten. Und wenn am Ende des Tages hängen bleibt, dass es bei der ganzheitlichen Finanzberatung einen Unterschied zum klassischen "Versicherungsvertreter" einer Ausschließlichkeitsversicherung, zum "Bankkaufmann" in der Bank oder Sparkasse nebenan und zum Internet-"Vergleichsportal" ohne persönliche Beratung und Hintergrundwissen gibt, dann wird alles gut.

Die Abwechselung mit immer wieder neuen Menschen arbeiten zu können, neue Geschichten zu hören und natürlich: Finanzen :) - Besonders aber auch die Beratungsphilosophie und das Geschäftsmodell von Swiss Life Select; mit diesem Know-how und in diesem Umfang sicherlich einmalig in Deutschland. Nicht umsonst gehören wir in mehreren Bereichen zu den größten Playern am Markt; nicht nur bei Versicherungen, sondern insbesondere auch bei Investmentfondsanlagen, Immobilien und Finanzierungen.

Zu viele Informationen schaden nur demjenigen, der sie nicht hat... Also, worauf warten? Verbindet das Beste aus zwei Welten: Die persönliche Beratung und Betreuung vor Ort - auch zu ungewöhnlichen Zeiten oder Wochentagen - und umfangreichen Vergleichsportalen mit den korrekt gesetzten Schwerpunkten und Analysen, besser als aus dem Internet.

Volleyball - wenn der Körper es noch mitmacht; auf jeden Fall bin ich aber auch als Volleyball-Trainer aktiv. - Man sagt mir darüber hinaus nach, dass ich das richtige Auge für Motive habe und recht gute Fotos und Videos/Filme mache (aber auch sehr viele...; in meiner Cloud sind allein weit über 33.000 Objekte gespeichert...). Reisen finde ich auch sehr cool; grundsätzlich bin ich offen für andere Länder, Sitten und Gebräuche. Toleranz und Weltoffenheit sind mir dabei sehr wichtig, frei nach dem Spruch: "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben".

Ich lese sehr viel Tageszeitungen und verfolge aktuelle Nachrichten auf diversen Plattformen; für Bücher bleibt oft wenig Zeit. Grundsätzlich sind jedoch die Hörbücher von Marc Uwe Kling, allen voran die Geschichten vom und mit dem Känguru, zu empfehlen. Filme: Ich liebe den "Tatort", grundsätzlich gute Science Fiction - Filme oder spannende Thriller. Andererseits aber auch total emotional - lustige Schnulzen wie "Notting Hill", "Pretty Woman" oder "Verrückt nach Mary".

Besonders stolz bin ich auf meine drei großen Jungs, die alle inzwischen ausgezogen sind, in festen Partnerschaften leben, jeweils mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung und / oder Studium haben und mit starken Beinen im Berufsleben stehen. Da haben wir wohl etwas richtig gemacht ;)

Ich liebe die Welt und bin offen auch für andere Kulturen. Ich mag aber Borkum und die Nordsee genauso gerne wie die lange Reise an der Grenze zu Afghanistan und die Passüberquerung auf 4.655 Meter Höhe in Tadschikistan sowie die Seidenstraße nach Kirgisistan. Kanada und die USA sind toll (nicht immer die Regierung), aber genauso auf jeden Fall Frankreich. Europa hat grundsätzlich viele spannende Ecken: Paris, London, Kopenhagen und Stockholm haben mich genauso beeindruckt wie Mallorca, Barcelona, Lissabon, Rom oder Athen und natürlich Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig und zuletzt Erfurt. Besonders interessant waren bisher auch Singapur, Bali oder eine Mekong-Flussfahrt von Vietnam nach Kambodscha. Nicht zuletzt die Kultur in Ägypten; zweimal durfte ich bislang die 14-Tage lange Nilkreuzfahrt von Kairo nach Assuan genießen; die Ruhe auf dem Nil ist ein absoluter Traum.

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