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Eltern legen das Geld für ihren Nachwuchs verstärkt am Kapitalmarkt an

30.11.2019

Die Hälfte der Deutschen hat das Gefühl, finanziell für ihre Kinder gut vorzusorgen. Dabei setzen Eltern mittlerweile auf den Vermögensaufbau am Kapitalmarkt: 11 Prozent investieren in ETFs, 11 Prozent in Fonds, weitere 11 Prozent in Immobilien als Kapitalanlage und 6 Prozent in Aktien. Für 36 Prozent ist das Sparbuch noch attraktiv. Wird nicht ausreichend vorgesorgt, so liegt das hauptsächlich an fehlenden finanziellen Mitteln.

51 Prozent der befragten Eltern mit Kindern unter 18 Jahren haben das Gefühl, finanziell gut für den eigenen Nachwuchs vorzusorgen. Die befragten Eltern mit Kindern unter 18 Jahren bauen für ihre Kinder verstärkt ein Vermögen am Kapitalmarkt auf, so zum Beispiel in ETFs (11 Prozent), Fonds (11 Prozent), Immobilien als Kapitalanlage (11 Prozent) und Aktien (6 Prozent). Das Sparbuch ist für 36 Prozent das Mittel der Wahl. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage, die die Finanzberatung Swiss Life Select zur Vorsorgesituation von Kindern in Auftrag gegeben hat. „Eltern wollen für ihre Kinder vorsorgen. Es ist schön, dass die Menschen die Chancen des Kapitalmarkts entdecken”, sagt Stefan Kuehl, Geschäftsführer von Swiss Life Select. Wenn es um die Absicherung von Risiken und die Vorsorge der Kinder geht, denken jedoch die Wenigsten an Versicherungen. 15 Prozent der befragten Eltern mit Kindern unter 18 Jahren haben eine Unfallversicherung und lediglich 5 Prozent eine Berufsunfähigkeitsversicherung für ihre Kinder abgeschlossen. 

36 Prozent der befragten Eltern mit Kindern unter 18 Jahren haben das Gefühl, dass sie finanziell nicht ausreichend für die Zukunft ihres Nachwuchses vorsorgen. 61 Prozent nennen fehlende finanzielle Mittel als Hauptgrund (n=56). Das verwundert nicht, schließlich stehen gerade zur Geburt einige Anschaffungen an.

Bis zu 200 Euro monatlich für Spielzeug: Eltern wollen Kids glücklich machen

Für die Babyerstausstattung geben 43 Prozent der befragten Eltern mit Kindern unter 18 Jahren und der werdenden Eltern über 1.000 Euro aus. Ist das Baby da, belasten hohe monatliche Ausgaben den Geldbeutel. Bis zu 200 Euro im Monat lassen sich 76 Prozent der Eltern mit Kindern unter 18 Jahren Kinderkleidung und Pflegeartikel kosten. 62 Prozent investieren monatlich bis zu 200 Euro in Spielzeug und 72 Prozent geben ebenso viel für Freizeitaktivitäten der Kinder aus.

Umfrage zeigt: Vorsorge für das Neugeborene ist für Viele die sinnvollste Investition

Auch wenn für viele Menschen am Ende des Monats wenig Geld für die finanzielle Vorsorge übrig bleibt, der Bedeutung dieses Themas sind sie sich bewußt. Knapp zwei Drittel der Eltern mit Kindern unter 18 Jahren oder der werdenden Eltern betrachtet die finanzielle Vorsorge als die sinnvollste Investition überhaupt. Von daher überrascht es nicht, dass für die meisten das beliebteste Wunschgeschenk zur Geburt eines Kindes Bargeld ist, das sich investieren lässt. Ganz oben auf der Geschenkeliste der Familienangehörigen und Freunde steht jedoch Bekleidung. Wunsch und Realität klaffen also auseinander.

„Den Kindern einen guten Start in ein Leben in Selbstbestimmung zu ermöglichen, ist eine gesellschaftliche Herausforderung, der wir uns als Finanzberatungsunternehmen stellen und werdenden Eltern beratend zu Seite stehen“, so Kuehl. Für 41 Prozent der Befragten gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu. Lediglich 19 Prozent der Befragten haben kein Kind und planen auch für die Zukunft keinen Nachwuchs. Gründe gegen Kinder sind vor allem, nicht den richtigen Partner gefunden zu haben (16 Prozent), keine Kinder bekommen zu können (14 Prozent) und Zukunftsängste hinsichtlich Klimawandel, Umweltzerstörung und Kriegen (13 Prozent). Wegen mangelnden Kinderbetreuungsmöglichkeiten, fehlenden finanziellen Mitteln, schlechter Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Selbstverwirklichung im Beruf entscheidet sich kaum Jemand gegen ein Kind.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.037 Personen zwischen dem 01.10.2019 und 08.10.2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

 

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