Thomas Weber

Selbstständiger Handelsvertreter für Swiss Life Select
Manager betriebliche Altersvorsorge

Hauptstr. 22A
55758 Mörschied

Telefon: 06785-2 49 05 61
Telefax: 0511-90 20-6 37 65
Mobil: 0170-891 37 59
thomas.weber@swisslife-select.de

Online-Rechner

Betriebliche Altersvorsorge

Das Gute an einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV): Arbeitnehmer und Arbeitgeber können steuerlich begünstigt in eine Betriebsrente investieren. Das lohnt sich für beide Seiten.

Aus den Vorstellungen des Chefs und den Wünschen der Arbeitnehmer entsteht eine sogenannte Versorgungsordnung. Dieser enthält zum Beispiel freiwillige Arbeitgeberleistungen und Wahloptionen mit Blick auf die Anlage des Vorsorgevermögens, unterschiedliche Auszahlungsmöglichkeiten wie lebenslange Rente, Einmalzahlungen zum Ruhestandsbeginn oder die Ausschüttung des angesparten Kapitals in Raten. Der Rechtsrahmen der betrieblichen Altersvorsorge lässt eine Vielzahl an Möglichkeiten zu, auf jede Eventualität reagieren zu können. Versicherer und Finanzdienstleister haben ein breites Angebot an Produkten entwickelt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Ein individuelles Vorsorgekonzept im Rahmen der bAV bietet eine lohnende Ansparmöglichkeit.

Betriebliche Altersvorsorge aus Arbeitnehmersicht

Die bAV gehört zur zweiten Schicht der Altersvorsorge in Deutschland. Die erste Schicht ist die gesetzliche Rente. Die dritte Schicht ist die private Vorsorge. In der Regel bedarf es aller drei Schichten, um die drohende Versorgungslücke im Alter zu schließen. Der bAV fällt dabei eine besonders wichtige Rolle zu, die der Gesetzgeber großzügig fördert.

Jeder Arbeitnehmer zahlt seine Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge aus seinem Bruttogehalt und hat darauf sogar einen Rechtsanspruch. Der Vorteil der Entgeltumwandlung: Weil die Beiträge aus dem Bruttolohn direkt in die Direktversicherung oder Pensionskasse gezahlt werden, bleiben sie in der Ansparphase lohnsteuer- bzw. einkommenssteuerfrei. Im Rentenalter werden die Leistungen mit meist deutlich niedrigeren Steuersätzen versteuert und mit Beiträgen zur Krankenversicherung belegt.

Ein Beispiel: Ein Arbeitnehmer zahlt 100 Euro pro Monat in seine Betriebsrente ein. Wenn er zusätzlich noch die vermögenswirksamen Leistungen (vL) nutzt, reduziert sich dieser Beitrag auf 70 Euro. Beim herkömmlichen vL-Sparen fließt der Beitrag direkt aus dem Nettogehalt zum Beispiel in einen Aktienfonds oder einen Bausparvertrag. Dadurch fallen für die Beiträge zusätzlich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge an.

Werden vermögenswirksame Leistungen und Arbeitgeberzuschuss in die bAV eingezahlt, so bleiben auch diese Einzahlungen in der Ansparphase lohnsteuer- und sozialabgabenfrei. Üblicherweise kann ein Arbeitnehmer seine Betriebsrente bei einem Arbeitgeberwechsel problemlos mitnehmen.

 

Betriebliche Altersvorsorge aus Arbeitgebersicht

Die bAV hat auch für Arbeitgeber viele Vorteile. Aus finanzieller Sicht sparen sie zunächst in erheblichem Umfang Sozialabgaben. Insgesamt beträgt der Arbeitgeberanteil an der Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung gut 19 Prozent des Entgelts eines Normalverdieners.

Eine Betriebsrente ist ein vorzügliches Instrument zur Mitarbeiterbindung und -motivation. So zeigt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Towers Watson, dass die betriebliche Altersvorsorge bei Arbeitnehmern eine hohe Wertschätzung genießt. Für 46 Prozent der befragten Arbeitnehmer ist eine gute bAV ein Grund, ihrem Arbeitgeber treu zu bleiben. Die Studie belegt auch, dass Arbeitnehmer oder Berufseinsteiger bevorzugt zu Arbeitgebern gehen, die überhaupt eine Betriebsrente anbieten.