Interview mit Michael Hellmich
  • Vom Kommunikationstalent zum Finanzberater

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Vom Kommunikationstalent zum Finanzberater

Michael Hellmich berät auch Freunde und Familie

Michael Hellmich gefiel seine Ausbildung im Logistikbereich nicht wirklich. Ein Swiss Life Select-Handelsvertreter aus Herford bemühte sich persönlich um das Kommunikationstalent – mit Erfolg. Heute ist der 21-Jährige im dritten Ausbildungsjahr zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Ein Gespräch über die umfangreiche Beratung, schicke Anzüge und einen ungewöhnlichen Weihnachtsabend.

Das Interview:

Herr Hellmich, wann haben Sie sich zum ersten Mal bewusst mit Finanzen beschäftigt?

Das mag zehn Jahre her sein. Da habe ich mit meinem Vater Börsennachrichten gesehen. Ich wusste nicht, was dieser Dax bedeuten soll. Damals stand er ungefähr bei 6000 Punkten und ich wettete, dass der Wert zunehmen wird. Ich habe gewonnen, es aber nicht wirklich verstanden.

Trotzdem wollten Sie nach dem Abitur in den Logistikbereich.

Ich wollte etwas Praktisches machen. Also entschied ich mich für ein großes Logistikunternehmen, aber es hat mir nicht gefallen. Die Kollegen waren introvertiert, es gab keinerlei Karrierechancen. Ich kam nach Hause und die Motivation war im Keller.

Was passierte dann?

Durch eine Empfehlung in meinem Freundeskreis kontaktierte mich der Finanzkanzlei-Leiter von Swiss Life Select in Herford. Ihm sei zugetragen worden, dass ich ein kommunikativer Typ bin, der nicht ganz glücklich mit seiner Ausbildung ist. Er wollte mit mir einen Kaffee trinken und stellte mir die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei Swiss Life Select vor. Ich war vorsichtig. Wir trafen uns insgesamt dreimal. Dann sprach er sogar direkt am 24. Dezember mit meinen Eltern.

Er kam am Weihnachtsabend vorbei?

Ich hatte ihn darum gebeten. Ich musste den Abbruch meiner Ausbildung ja auch meinen Eltern beichten. Also kam er mit einer Flasche Wein und sprach mit ihnen. Wir waren auf einer Wellenlänge. Ich fühlte mich richtig wertgeschätzt.

Finanzberater treten in der Regel sehr seriös auf. Hatten Sie überhaupt einen Anzug im Schrank?

Stimmt, wir achten auf unser Auftreten. Zum Glück hatte ich noch einen Anzug vom Abiball, ein eher schlichtes schwarzes Modell. Damit ging es zumindest die erste Woche.

Sind Sie damit gleich mit Ihrem neuen Arbeitgeber zum ersten Kunden raus?

Das hat wirklich nicht lange gedauert. Nah am Kunden zu sein, darauf kommt es ja in diesem Beruf an.

Und wie verlief Ihr erster Einsatz?

Hand aufs Herz: Man versteht nicht wirklich, worum es geht. Welche Wünsche hat der Kunde? Was kann der Finanzberater tun? Es macht nicht einfach klick und man kennt sich aus. Ich habe Schulungen besucht, Kundengespräche verfolgt, zugehört. Man muss sich auf jeden Kunden neu einstellen. Da gibt es Menschen, die kaum Fragen stellen. Andere begutachten jede Statistik und jeden Presseartikel ganz genau.

Mit welchen Anliegen kommen denn Kunden zu Ihrem Arbeitgeber?

Manche suchen Ideen, um mit möglichst wenig Einsatz 10 Prozent Rendite zu machen. Die gibt es nur im Film. Aber unser Büro kann bei Finanzierungen helfen und bietet Lösungen zu günstigen Zinsen, wenn jemand Geld anlegen möchte. Kunden haben aber auch Fragen zur Altersvorsorge, wollen sich gegen Berufsunfähigkeit absichern und fragen nach Möglichkeiten zum Versicherungsvergleich.

Wie läuft so ein Kundengespräch ab?

Jeder Haushalt hat bereits bestehende Verträge. Diese schauen wir uns in Ruhe an. Jeder Termin wird vor- und nachbereitet. Wir werten die Daten aus, erstellen Angebote, fahren wieder zum Kunden. Viele kennen das Schaltergeschäft, das relativ flott geht. Aber das ist nicht zeitgemäß. Fünf Minuten reichen nicht für eine gute Beratung, die langfristig Bestand haben soll.

Was macht die Ausbildung in einer Finanzkanzlei von Swiss Life Select besonders?

Die Ausbildung hebt sich insofern ab, dass es nicht das Ziel ist, nach Ende der Ausbildung eine Angestelltentätigkeit zu übernehmen, sondern selbstständig als Finanzberater auf eigene Rechnung tätig zu sein. Schon jetzt lässt uns unser Arbeitgeber mit relativ freier Zeiteinteilung arbeiten, wenngleich wir natürlich trotzdem auf eine 40-Stunden-Woche kommen. Es gibt keine festen Arbeitszeiten, sondern Arbeitsziele. Ist das Ziel erreicht, sind alle zufrieden. Zudem sind wir im Büro alle Teamplayer. Ich bezweifle, dass der Umgang zwischen allen Kollegen in anderen Unternehmen so ideal abläuft wie hier. Wir verbringen auch manchmal in der Freizeit einige Stunden miteinander. Egal ob Führungskraft oder Azubi – alle sind dann dabei.

Fragt Ihr Freundeskreis nach Rat?

Meine Freunde waren erst skeptisch. Die haben sich einen kalten Wallstreet-Menschen vorgestellt. Aber wenn man sich auskennt, kann man helfen. Das kommt an. Und fühlt sich gut an.

Und der Dax von damals? Würde Ihr Vater noch einmal mit Ihnen wetten?

Auf keinen Fall. Meine Eltern vertrauen mir mittlerweile ihre Finanzen an. Ich kümmere mich.

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