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Altersflecken - Länger selbstbestimmt leben

Länger selbstbestimmt leben.

Ihr müsst draußen bleiben

So machen Sie Einbrechern das Leben schwer

Eigentlich war man nur mal schnell im Supermarkt. Doch kaum ist man zu Hause angekommen, folgt der Schock: Es wurde eingebrochen! Schränke und Schubladen sind durchwühlt, der Inhalt wild über den Boden verstreut, Laptop, Tablet und der teure Schmuck fehlen.

Wer den Schaden hat…

Langfinger haben eigentlich ganzjährig Saison. Doch wenn ab Herbst die Tage kürzer und früher dunkel werden, hat diese Branche Hochkonjunktur. Für den finanziellen Verlust, der durch Einbruch entstanden ist, kommt in der Regel die Hausratversicherung auf. Dazu gehören nicht nur der Gegenwert der gestohlenen Wertgegenstände, sondern auch die Kosten zur Beseitigung der entstandenen Schäden an Türen oder Fenstern. Wichtige Voraussetzung dafür: Die Wohnungstür muss verschlossen gewesen sein und es müssen nachweisliche und sichtbare Einbruchsspuren vorhanden sein. Wer also die Haustür einfach nur zugezogen und nicht abgesperrt hat, geht möglicherweise leer aus.

Melden Sie den Einbruch unverzüglich bei der Polizei und erstatten Sie Anzeige. Auch die Hausratversicherung sollten Sie sofort informieren. Diese benötigt zur Abwicklung eine Liste des gestohlenen Inventars zusammen mit den Original-Rechnungen und der polizeilichen Anzeige. Fotografieren Sie daher wertvolle Gegenstände wie Möbel, Schmuck oder Elektrogeräte nach dem Kauf und bewahren Sie die Belege auf.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Selbst wenn die gestohlenen Gegenstände durch die Hausratversicherung ersetzt werden – das ungute Gefühl in den eigenen vier Wänden nach einem Einbruch bleibt oft monatelang. Lassen Sie es gar nicht so weit kommen: Mit diesen Tricks machen Sie den Einbrechern das Leben schwer:

  • Immer abschließen
    Schließen Sie vor allem die Eingangstür ab, auch wenn Sie das Haus nur für kurze Zeit verlassen – das gilt auch für Balkontüren, denn diese sind für Einbrecher besonders leicht zu knacken. Sperren Sie die Haus- bzw. Wohnungstür immer ab, anstatt sie nur zuzuziehen – am besten zweimal. Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, lassen Sie den Schließzylinder sofort auswechseln.

  • Geheimverstecke sind nicht geheim
    Außenverstecke für Schlüssel unter der Türmatte oder in der Garage sind praktisch, wenn Sie sich mal ausgesperrt haben – Einbrecher kennen aber jeden Trick. Deponieren Sie Ihren Ersatzschlüssel daher nie in einem von außen zugänglichen Versteck.

  • Licht an!
    Beleuchten Sie Außenbereiche bei Dunkelheit, denn Licht wirkt abschreckend. Besonders bewährt haben sich hier Lampen mit Bewegungsmeldern.

  • Keine Kletterhilfen
    Einbrecher können Mülltonnen, Leitern, Rankhilfen oder Gartenmöbel nutzen, um an nicht so gut gesicherte oder gar offen gelassene Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken zu gelangen. Entfernen Sie diese Gegenstände oder sperren diese bei Nichtgebrauch weg.

  • Anwesenheit signalisieren
    Zeigen Sie den Einbrechern, dass Ihr Haus bewohnt ist. Nicht genutzte Rollläden und überquellende Briefkästen sind ein sicheres Indiz für Einbrecher, dass die Bewohner nicht zuhause sind und die Luft rein ist. Vor allem im Urlaub sollten Sie hier Vorsorge treffen: Bitten Sie Nachbarn, den Briefkasten zu leeren und bestellen Sie die Tageszeitung für die Urlaubszeit ab. Licht und Jalousien lassen sich über Zeitschaltuhren steuern.

  • Einbrecher wissen, wo Sie sind
    So schön es ist, Ihre Vorfreude zu teilen: Verzichten Sie vor dem Urlaub darauf, Ihren Freunden und Bekannten auf Social-Media-Plattformen mitzuteilen, dass Sie für längere Zeit verreist sind. Auch eine entsprechende Nachricht auf dem Anrufbeantworter kann Diebe anlocken.

  • Fenster und Türen aufrüsten
    Sichern Sie Fenster und Türen vor allem im Erdgeschoss, aber auch an Balkonen mit einbruchhemmenden Beschlägen ab. Diese erschweren das Aufbrechen und kosten den Dieben Zeit. Denken Sie hier auch an Nebentüren, Kellerfenster sowie Lichtschächte. Achtung: Nur gut aufeinander abgestimmt und richtig eingebaut bieten diese mechanischen Maßnahmen den optimalen Schutz. Lassen Sie sich hier also von einem Fachmann beraten.

  • Alarmanlagen
    Alarmmeldeanlagen können zwar nicht verhindern, dass Einbrecher unberechtigt in Ihr Haus oder Ihre Wohnung eindringen. Dennoch haben sie eine abschreckende Wirkung auf die Bösewichte, denn das Risiko, erwischt zu werden, steigt. Auch hier gilt: Beim Einbau einen Fachmann zu Rate ziehen.